HOCHZEITSZEITUNG: EHEWITZE

In nächster Zeit wollen Sie eine Hochzeitszeitung herausgeben? Und schon stellt sich die Frage: was alles muss man bedenken? Eine klare Antwort lautet: Qualität beim Druck und beim Inhalt: viel Persönliches! Hochzeitszeitungen, anders als z.B. Theaterprogramme, sind für „die Ewigkeit“ gedacht, sollten daher schon von Anfang als das konzipiert werden, was sie vor allem sind: bleibende Erinnerungen. Alle Gäste dieser Veranstaltung wollen unterhalten werden – und das ist nicht nur das Brautpaar. Daher sind Sie zu guter Planung und Vorausschau verpflichtet. Qualität sollte dabei die Leitschnur bilden.

Qualität aber sowohl bei Verarbeitung als auch Inhalt, denn Ihre Extraausgabe soll idealerweise auch in 20, 30 oder 50 Jahren noch ihre Leser finden. Das verpflichtet - denken Sie doch nur an die Enkelkinder des Hochzeitspaares, die dieses Extrablatt eines Tages finden werden! Qualität betrifft hierbei die technischen Elemente (Druckqualität, Farbigkeit, Verarbeitung u.a.), andererseits aber natürlich den Inhalt. Ihre Leser, auch die zukünftigen, werden es Ihnen danken, wenn Ihre Hochzeitszeitung viel Privates enthält. Anekdoten, Histörchen, Ereignisse aus der Schulzeit etc. machen Ihre Publikation erst wirklich lesenswert.

Ist Ihr Fundus an Material und Wissen genügend groß, können Sie fast schon starten. Wenn dies nicht zutrifft, dann forschen Sie nach! Beide Elternhäuser sind bestimmt wahre Fundgruben. Geschwister wissen immer vieles zu berichten, machen Sie Interviews im Bekanntenkreis. Weitläufigere Verwandte hüten möglicherweise unbekannte Schätze. Alte Schulkameraden können wichtige Beiträge liefern. Vielleicht übergibt man Ihnen alte Fotos – ein Schmuck für jede Hochzeitszeitung.

Ergänzungen werden Sie wohl trotzdem benötigen, weil z.B. eine Seite nicht ausreichend gefüllt ist. Hier verwendet man – wie auch die Profis – einfach Fülltexte. Anstelle eher trockener Texte bieten sich bei diesem Anlass Witze an. Bei einer solchen Extraausgabe werden Witze über Ehepaare ein toller Einstieg für ein Gesprächsthema für ganze Hochzeitsgesellschaft sein – und schon unterhalten sich zuvor noch fremde Menschen und das Eis ist gebrochen!

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